Weniger vermeidbare Todesfälle und weniger Organhandel: Darauf zielt die Richtlinie für Organspenden und -transplantationen zwischen den Mitgliedsstaaten ab, der das Europäische Parlament in der vergangenen Woche zugestimmt hat. Gegenwärtig ist der Organ-Austausch zwischen den Ländern nicht zuverlässig genug, weil dieser von verschiedenen Gesetzgebungen geregelt wird. "60.000 Europäer warten auf eine Organspende. Täglich sterben zwölf von ihnen, weil das Organ, welches sie hätte retten können, nicht verfügbar war", erklärt Trouw. Dank der europäischen Richtlinie soll es bald ein System geben, welches die Nachvollziehbarkeit ermöglicht und vertraglich festlegt, dass die Organspende "freiwillig und unbezahlt" erfolgen muss. Der Organspender kann allerhöchstens "eine Entschädigung für die Operation und die anschließende Genesungsphase" erhalten. Die Mitgliedsstaaten werden ebenfalls ein Daten-Austausch-System auf die Beine stellen, welches die in jedem Land unterschiedliche Verfügbarkeit von Organen anzeigt. Zudem zieht das Europäische Parlament in Erwägung, mögliche Organspender in Verbindung mit deren Pass- oder Führerschein-Anträgen zu registrieren.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.