Es schimpft den Ruf des schwedischen Modells Lügen: Zwischen 2004 und 2007 ist die Anzahl der gemeldeten Vergewaltigungen um 81 Prozent gestiegen. Auf 100.000 Einwohner kommen nun 46 Vergewaltigungen, berichtet Fokus. Das Wochenblatt erklärt, dass seit 2005 ein Geschlechtsakt als Vergewaltigung angesehen wird, sobald das Opfer seiner nicht mächtig war (Bewusstlosigkeit, Trunkenheit, Schlaf).
Die neue Gesetzgebung ist aber nicht der einzige Grund für diesen rasanten Anstieg. Eva Diesen, Co-Autorin des EU-Berichts, der die Zahlen lieferte, erklärt, dass die Frauen als "sexuell bereit" angesehen werden, sobald sie sich nicht wehren. "Wir kommen vom Regen in die Traufe", kommentiert Fokus. "Während eines halben Jahrhunderts war Schweden weltberühmt für seine Sünden und leichten Mädchen. Nun wird es auch noch den Spitzenplatz in der Vergewaltigungsliga belegen."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.