Brasiliens Präsident Lula da Silva besucht heute Lissabon, um ein Kooperationsabkommen mit Portugal in den Bereichen Forschung, Verteidigung, Technik und erneuerbare Energien zu unterzeichnen. Diário de Notícias vermerkt, dass Portugals Regierungschef José Sócrates versuchen wird, sein krisengeschütteltes Land an den Zug der boomenden Wirtschaft Brasiliens anzukoppeln. Die neben Indien, China und Russland aufstrebende neue Wirtschaftsmacht "kann Portugal aus dem Finanzloch holen, das es sich selbst geschaufelt hat", schreibt die Lissabonner Tageszeitung. Laut Diário wird der portugiesische Ministerpräsident Lula vorschlagen, brasilianische Investitionen in Portugal zu erleichtern, während man darauf hoffe, dass Lula portugiesische Unternehmer ermutigen werde, sich bietende Gelegenheiten auf der anderen Atlantikseite zu nutzen, wie beispielsweise die in Brasilien ausgetragene Fußball-WM 2014 oder die Olympischen Spiele 2016.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.