Eine Meinungsumfrage ergab, dass nur 28 % der EU-Bürger damit einverstanden sind, dass der islamische Schleier in Schulen getragen wird, berichtet die spanische Tageszeitung ABC. Von den 21.000 Europäern, die man in vierzehn der Mitgliedsstaaten befragte, „sind 53 % gegen“ die Verschleierung. An christlichen Symbolen scheint man sich indessen wesentlich weniger zu stören: 54 % der Befragten sind dafür. Die Umfrage sollte versuchen herauszufinden, „ob so etwas wie gemeinsame europäische Werte existieren, beispielsweise, ob Politik und Wirtschaft in den öffentlichen Raum gehören während Religion oder Moralvorstellungen eher der Privatsphäre zuzuordnen sind“. Überall in Europa führt man heftige Debatten zum islamischen Schleier und zur Burka. Dank der Meinungsumfrage weiß man nun, dass „die Bulgaren dieses Kleidungsstück am heftigsten ablehnen: 84 % sind dagegen. In Frankreich sind 68 % und in Deutschland 66 % gegen die Verschleierung“ Die konservative Tageszeitung schreibt auch, dass 62 % der Befragten der Meinung sind, dass „Europa von christlichen Werten geprägt ist“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.