"Die Beamten hinter den Schaltern werden in den nächsten fünf Jahren verschwinden, denn die Zahlung der Abgaben und Steuern per Internet ist gleichbedeutend mit einem Bürokratieabbau", kündigt der Gândul in seiner Ausgabe vom 12. April an. Die Bukarester Tageszeitung zitiert damit den Minister für Kommunikation Gabriel Sandu, der sich kürzlich zu den Fortschritten des Projekts eRomânia äußerte. Das im Juni 2009 gestartete Projekt soll laut Sandu bald konkretisiert werden. Der Minister erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass "21 Millionen Rumänen jedes Jahr 180 Millionen Stunden mit der Bezahlung der rund 276 Abgaben und Steuern verbringen". Die Mehrheit der Rumänen ist tatsächlich gezwungen, die Steuern an Schaltern zu bezahlen. Außerdem "gehen den Unternehmen im Durchschnitt 40 Stunden pro Monat durch Schreibarbeit verloren".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.