Die jüngsten Statistiken zeigen, dass jeder zehnte Brite im Ausland geboren ist. Damit wird Immigration in Großbritannien zu einem Schlüsselthema der Parlamentswahlen am 6. Mai, berichtet The Times. In dem am 12. April bekanntgegebenen Programm der Labour Partei sorgt sich Premier Gordon Brown, dass die schlecht Englisch sprechenden Einwanderer, die im Gesundheitswesen arbeiten, das Leben der Patienten gefährdeten. Wie die Londoner Tageszeitung enthüllt, zielt eines der Versprechen darauf ab "die Voraussetzung der englischen Sprache auf all die Bewerber auszuweiten, die im öffentlichen Dienst arbeiten wollen". In ihrem Leitartikel schreibt die Times auch, dass Immigration "für ein Land ein ganz wundervolles Problem ist", auf das es stolz sein sollte. Schließlich "wollen [die Immigranten] ja hier leben". Mit Browns Versprechen ist das Blatt allerdings nicht einverstanden: "Die Wahrheit ist doch, dass es hier viel weniger um Einwanderungspolitik geht, als um eine miese Personalpolitik im öffentlichen Dienst. Wenn ein Arzt kein Englisch spricht, dann mag er Leben gefährden. Ein Polizeihelfer den sozialen Zusammenhalt. Aber ein Müllmann? Oder eine Reinigungskraft?"
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.