Am 6. April begab sich Großbritanniens Premier Gordon Brown zum Buckingham Palace und bat die Queen, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen auszurufen, berichtet The Guardian. Vor der Downing Street Nummer Zehn gab dann Brown den 6. Mai als Wahltermin für ein neues Unterhaus bekannt. "Im Vordergrund des Wahlkamps wird die Wirtschaftskrise stehen", meint das Londoner Blatt. Der britische Premierminister werde vorgeben, dass er "während der weltweiten Rezession die richtigen schweren Entscheidungen getroffen habe". Laut einer heute im Guardian veröffentlichte Umfrage, würde die Labour-Partei vier Prozentpunkte zulegen, auf nun 33 Prozent, während die Konservativen David Camerons auf 37 Prozent abstiegen. Keine der beiden Parteien hätte somit eine ausreichende Mehrheit zur Regierungsbildung.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.