Die EU-Gesetzgebung regt in Polen zu Steuerbetrug an, berichtet die Dziennik Gazeta Prawna. Die Zeitung bezieht sich auf Enthüllungen über ein Unternehmen aus der Provinz Małopolskie, das dem Staatshaushalt 60 Millionen Złoty (über 15 Millionen Euro) in Form von Mehrwertsteuerrückzahlungen abgenötigt hat, nachdem es einen fiktiven Erwerb von 250.000 Glühbirnen erklärt hatte. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission verlieren die Mitgliedsstaaten aufgrund derartiger Praktiken jährlich mehr als 100 Milliarden Euro. Und das Phänomen betrifft nachweislich ganz Europa: Das in Małopolskie sitzende Unternehmen arbeitete mit Firmen in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich und Deutschland zusammen. Die Warschauer Tageszeitung schlägt auch Maßnahmen gegen den Mehrwertsteuerbetrug vor: Entweder man vereinheitlicht das Steuersystem der EU, oder man baut eine EU-Steuerpolizei auf.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.