Die Schweizer Finanzpolizei verdächtigt das slowakische Umweltministerium der Geldwäsche und hat Ermittlungen eingeleitet. Wie SME auf der Titelseite berichtet, wirft man dem Ministerium vor, 2008 CO2-Verschmutzungsrechte an das US-amerikanische Unternehmen Interblue Group (welches 2009 Pleite ging und dessen europäische Filiale in der Schweiz sitzt) verkauft zu haben: zu einem Drittel des eigentlichen Wertes und ohne jemals eine Ausschreibung veranlasst zu haben. Insgesamt gingen der slowakischen Staatskasse dabei sechs Millionen Euro verloren. Vor den in etwa drei Monaten geplanten Parlamentswahlen könnten diese Enthüllungen – falls sie sich bestätigen – für die Regierung Robert Ficos "verheerende" Auswirkungen haben. Laut der slowakischen Tageszeitung erhofft sich der Kandidat eine Wiederwahl.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.