Im Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen steht in Rumänien noch einiges an, während Bulgarien auf dem richtigen Weg zu sein scheint. Dies geht aus dem letzten Bericht der Europäischen Kommission über die diesbezüglichen Fortschritte in Bukarest und Sofia hervor, der am 23. März vorgestellt wurde und aus dem die Bukarester Tageszeitung România liberă Auszüge veröffentlicht. "In Bukarest werden die Untersuchungen über Bestechungsfälle auf höchster Ebene ständig aufgeschoben; in Sofia hingegen herrscht heute ein echtes politisches Bestreben, organisiertes Verbrechen und Korruption zu bekämpfen", heißt es in dem Bericht. Der Kampf ist noch lange nicht gewonnen, liest man bei der Konkurrenz Jurnalul Naţional: Die Zeitung berichtet über die jüngsten Demonstrationen in mehreren Städten: Bürger wollten ihre Bürgermeister unterstützen, gegen welche wegen organisierter Korruption Ermittlungsverfahren eingeleitet worden waren. "Heute gehen die Rumänen nicht mehr auf die Straße, um ein besseres Leben zu verlangen, sondern um Leute zu unterstützen, denen die Handschellen angelegt wurden."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.