Drei Grüne, vier Euroskeptiker und drei Pro-Europäer : die kleinen tschechischen Parteien waren zahlreich auf den Listen vertreten, und haben zahlreich eine Niederlage erlitten. "Viele Stammeshäuptlinge, zu wenig Indianer", erklärt Respekt und zieht als Beispiel die Grünen heran. Deren Chef Martin Bursik, ist in Folge seines katastrophalen Ergebnisses von nur zwei Prozent zurückgetreten. So wie Auch Präsident Václav Klaus, der die Liste der Euroskeptiker unterstützte.
Laut dem Wochenmagazin hätte die kleinen Parteien beider Seiten durchaus Erfolg haben können, wenn ihre Chefs sich zusammengetan hätten. "Aber in der Tschechischen Republik", so die Zeitung, "glaubt ein Jeder ein unersetzbarer Häuptling zu sein, nur wenige sind bereit ihre Rolle in der des 'einfachen Indianers' zu sehen. Das erscheint immer noch wie ein unlösbares Problem".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.