Während Belgien und seine ehemalige Kolonie mühselig wieder diplomatische Beziehungen aufbauen, erscheint ein UNO-Bericht über Kriegsverbrechen der kongolesischen Armee, der diesem Prozess Einhalt gebieten könnte, meldet De Morgen. Der Bericht, der am 18. März vorgelegt werden soll, verurteile "Soldaten der Regierungsarmee, verantwortlich für Hinrichtungen, willkürliche Verhaftungen, sexuelle Gewalt, Folter, Zwangsarbeit und Misshandlungen", sowie das fehlende Durchgreifen der kongolesischen Regierungsbehörden, um der sich Jahr für Jahr zuspitzenden Situation ein Ende zu bereiten. Der Bericht erscheine kurz nach der Ankündigung König Albert II., an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit (20. Juni) in die Demokratische Republik Kongo reisen zu wollen sowie der Einladung des belgischen Verteidigungsministers an kongolesische Armeemitglieder zum belgischen Nationalfeiertag am 21. Juli.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.