Am 7. März wird im spanischen Grenada, der Stadt der Alhambra, das erste europäisch-marokkanische Gipfeltreffen seit der Zuerkennung des fortgeschrittenen Status für Marokko 2008 abgehalten. "In dieser Versammlung geht es um Marokkos Wunsch, sich in die europäische Integration einzugliedern", erklärt Bernabé López García in El País. Der Status, durch den eine engere Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Marokko ermöglicht wird, sei eine "Anerkennung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Fortschritte Marokkos", meint der Professor für Islamgeschichte. Einige finden allerdings, dass das Land dies "aufgrund seines Rückstandes im Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, HDI)" und "unhöflicher und unbeholfener" Verhaltensweisen wie den Druck auf die Westsahara-Aktivistin Aminatou Haidar nicht verdient hätte. López García fährt fort, dass die letzten Jahre die demokratischen Reformen sogar "in der Schwebe blieben oder rückläufig waren". Die Regionalisierung aber, deren eine Herausforderung der Status der Westsahara ist, stelle eine "neue Gelegenheit" dar. Für den ehemaligen Repräsentanten der EU in Rabat Bruno de Thomas verpflichtet dieses Abkommen Marokko dazu, eine "Logik der Strukturreformen aufzubauen, deren Wirkung auf den alten Fundamenten des Landes aufbaut".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.