"Drohbriefe, nächtliche Anrufe oder Schläge: 30 Prozent der niederländischen Gemeinderäte wurden schon einmal bedroht oder körperlich angegriffen", ergab eine von Trouw geführte Umfrage unter 3.373 de 10.000 Räte des Landes. In den meisten Fällen hängen die Bedrohungen mit den politischen Entscheidungen zusammen, mit denen die Angreifer nicht einverstanden sind. Zwei Tage vor den niederländischen Kommunalwahlen erklärt die Tageszeitung, dass das Sprichwort "bellende Hunde beißen nicht" wohl nicht immer der Realität entspricht. Der Grünen-Vorsitzende der Stadt Wassenaar wurde kurz nach dem Erhalt von Drohungen zusammengeschlagen, obwohl die Polizei ihm zusicherte, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gäbe. "75 Prozent der bedrohten Personen erstatten keine Anzeige" und versuchen, die Einschüchterungsversuche zu ignorieren und weiter zu arbeiten, stellt Trouw fest. "Politik ist eben nichts für Angsthasen", kommentiert ein liberaler Gemeinderat.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.