Der Pressemogul Rupert Murdoch und die britischen Verleumdungsgesetze nehmen in einem vernichtenden Parlamentsbericht, der heute veröffentlicht wurde, einen ganz besonderen Platz ein, lautet die Schlagzeile des Guardian. Eine parteienübergreifende Kommission für Pressenormen, Privatsphäre und Verleumdung fällte ein "vernichtendes" Urteil über das Verhalten von Murdoch Blatt News of the World. Dieses hatte im vergangenen Jahr einen Skandal ausgelöst, als sie Telefone von Polizisten, Mitgliedern der königlichen Familie und Ministern anzapfte. Und dies in "beinahe industriellem Maße". Nach Angaben des Daily Telegraph beurteilte der Bericht die britischen Verleumdungsgesetze ebenfalls als "allzu flexibel" und eine Bedrohung "für den Ruf der Meinungsfreiheit des Landes". So können ausländische Prozessführende unabhängig von ihrer Herkunft vor britischen Gerichten Verleumdungsklagen einreichen. Um dem Verleumdungstourismus ein Ende zu setzen, fordert der Bericht eine dringende Überprüfung und verstärkte bei einigen Parlamentariern den Wunsch nach gerichtlicher Untersuchung von Rupert Murdochs Medienriesen News International.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.