Im Kielwasser der Enthüllungen des Observer über Gordon Browns "Wutausbrüche", mit denen er die Angestellten der Downing Street mobben solle, veröffentlicht heute die Times einen Bericht, über die "Kultur der Angst", die innerhalb Großbritanniens Regierung vorherrsche. "Die meisten Regierungsbeamten haben Angst, die Art, wie Downing Street geführt wird, zu kritisieren", berichtet die Londoner Zeitung. Laut einer hausinternen Studie, wünsche sich ein Drittel des Kabinetts, die Arbeitsstelle zu wechseln, sechs Prozent dabei so "schnell wie möglich", während nur die Hälfte meint, "dass man laut seine Meinung sagen sollte". Die Studie fand heraus, dass sieben Prozent des 1270-köpfigen Teams Opfer von Mobbing geworden seien, was Aussagen von Christine Pratt, Direktorin einer Hotline für Mobbing-Opfer, bestätigt. Sie erklärte, dass sich bei ihr Angestellte über schlechte Behandlung in der Downing Street beschwert hätten. Gordon Brown wies alle Anklagen, er hätte Angestellte psychisch oder gar physisch misshandelt, zurück. "Die ganze Story ist erlogen", erklärte er.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.