El Mundo vom 18. Februar 2010

"Zapatero will ein Abkommen. Raoy glaubt ihm nicht". So fasst El Mundo auf ihrer Titelseite die Ankündigung des spanischen Regierungschefs zusammen, er sei bereit, mit dem Oppositionsführer und allen anderen politischen Kräften über ein Abkommen zu verhandeln. Ziel dieses Paktes: Den Kampf gegen die Wirtschaftskrise zu verstärken. In ihrem Leitartikel nennt El Mundo Zapateros Einschreiten "eine Übung in Panglossischem Opitimismus". Sein "Rezept": "Dogmen schaffen. So wie er es mit den Sozialausgaben tat, die unantastbar" sind. Die konservative Tageszeitung betont unterdessen, dass das Angebot José Luis Zapateros "jedoch viel präziser" ist und "gegenwärtig den einzigen realistischen Ausweg" darstellt. Wenn der Regierungschef sein Angebot weiterhin aufrechterhält, so ist Mariano Rajoy "gezwungen, diesen Weg wenigstens zu versuchen", um "zu verhindern, dass das Land weiterhin in ein Loch ohne Boden stürzt". Die Tageszeitung berichtet, dass 80 Prozent der Spanier für ein solches Abkommen sind.