In Reaktion auf das Washingtoner Vorhaben, ein Raketenabwehrsystem in Rumänien und Bulgarien aufzustellen, hat Transnistrien angeboten, wiederum mobile Raketenbatterien vom Typ Iskander, einer russischen taktischen Rakete, auf seinem Gebiet aufzustellen. Der Präsident der separatistischen, pro-russischen moldauischen Republik, Igor Smirnow, kündigte dies während eines Besuchs in Moskau an, so berichtet das Jurnalul de Chisinau. Die moldawische Tageszeitung fügt hinzu, dass Smirnows Vorschlag an eine Forderung anknüpft, die dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew von der politischen Bewegung Ravnopravie ("Gleichberechtigung") vorgelegt wurde, welche die Interessen der russischen Minderheit vertritt und ein Verteidigungssystem in Transnistrien aufstellen lassen will. Das amerikanische System soll Osteuropa vor Raketenbeschuss aus dem Nahen Osten schützen und bis 2015 einsatzfähig sein, doch es wird von Moskau als Bedrohung empfunden.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.