Obwohl es in Belgien erheblichen Mangel an Geistlichen gibt, möchten der Bischof von Brügge und der neue (und schon umstrittene) Erzbischof von Brüssel keine Priester aus Polen einsetzen. Der niederländischen Zeitung Trouw zufolge, wäre der Übergang vom eher frommen Polen zum verweltlichten Belgien zu schockierend. "Die Priester würden desillusioniert werden", sagt der Erzbischof André-Joseph Léonard. Afrikaner wollen sie auch nicht haben. Der Bischof von Brügge Roger Vangheluwe äußert sich hierzu wie folgt: "Afrikanische Priester sind in ihrem Heimatland nützlicher. Welche Beweggründe hätten sie überhaupt? Unsere Kirche zu retten oder bloß nach Belgien zu kommen, weil das Leben hier einfacher ist?" Schwule sind dem neuen Oberhaupt der belgischen Kirche auch nicht recht, schreibt La Libre Belgique: Erzbischof Leonard löste kürzlich einen Meinungsstreit aus, als er sagte, dass Homosexualität "unnormal" sei, genauso wie Magersucht "in Bezug auf Appetit unlogisch" sei.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.