Erst der Selbstmordversuch einer dreizehnjährigen rumänischen Schülerin in der Nähe des italienischen Padua konnte den Schleier lüften, der sich über die Diskriminierung gelegt hatte. Mit dieser kämpfen die "etwa 70.000 rumänischen Einwandererkinder, die auf der Halbinsel zur Schule gehen", berichtet Gândul. "Seit fünf Jahren lebte Paula schon in Italien. Nun hat sie sich ins Leere gestürzt, weil sie 'nach Rumänien stinkt'", erklärt die Bukarester Tageszeitung. Sie listet alle Beleidigungen auf, mit der ihre Kameraden sie beschimpfen. "Dabei handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall", erklärt der Präsident eines Integrationsvereins für Rumänen in Italien der Zeitung. Er droht damit, vor Gericht zu gehen, "wenn die Schulen keine Maßnahmen ergreifen". Gândul weist darauf hin, dass in ganz Italien fast 700.000 Einwandererkinder zur Schule gehen. Die größte Gruppe stellen die Rumänen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.