Drei Jahre nachdem die EU-Kommission die Richtlinie über die Gleichbehandlung ungeachtet der Rasse und die Richtlinie über die Geschlechtergleichstellung angenommen hat, die "jedem EU-Bürger ein Mindestmaß an rechtlichem Schutz vor Diskriminierung" garantieren sollen, zieht die Dilema Veche eine erste Bilanz. Die Wochenzeitung stellt fest, dass "Rumänien ein Konzentrat an negativen Beispielen bietet": Intoleranz gegenüber der sexuellen Orientierung und Diskriminierung zwischen Männern und Frauen am Arbeitsplatz. Weiter werden die Rumänen innerhalb der EU selbst diskriminiert, und zwar derart, dass sich die Zeitung fragt, "ob sie dieselben Chancen wie die anderen Europäer haben". Der von der Dilema Veche zitierte EU-Abgeordnete Cristian Predna ist diesbezüglich der Meinung, dass in Europa "die Barrieren auf dem Arbeitsmarkt für Rumänen noch nicht gefallen und die Roma stark von ethnisch begründeten Barrieren betroffen sind".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.