Das Europäische Parlament bezieht Stellung zu Christen, die überall in der Welt verfolgt werden, berichtet die Rzeczpospolita aus Warschau zufrieden. Als Folge von jüngsten Ereignissen in Ägypten, bei denen sechs koptische Christen nach der Messe beim Verlassen der Kirche erschossen wurden, wurde am 21. Januar eine Resolution verabschiedet, die die Verfolgung von Christen verurteilt und EU-Institutionen und den Europarat dazu anhält, das Problem bei Verhandlungen mit Ägypten anzusprechen. Malaysia wird auch aufgeführt, nachdem dort christliche Andachtstätten angegriffen wurden. Einige Politiker hoffen, dass die Resolution des Europäischen Parlamentes ein erster Schritt dazu sein wird, Christen unter den Schutz der EU-Diplomatie zu bringen. Jonathan Rocho vom International Christian Concern (ICC) zufolge verschlechtert sich die Lage der Christen in muslimischen und kommunistischen Ländern wie China, Vietnam und Kuba zusehends. Körperliche Gewalt, willkürliche Vertreibungen und Morde nehmen zu. Andere befürchten, dass Maßnahmen schon bestehende Spannungen zwischen dem Christentum und dem Islam weiter verschlimmern könnten.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.