Angesichts des drohenden Antisemitismus und um ihre Integration zu erleichtern, haben sich zahlreiche jüdische Familien im Nachkriegsfrankreich dazu entschieden, ihren Familiennamen zu französieren. Aus Familie Rozenkopf wurde so Rosent, die Rubinstein nannten sich Raimbaud, die Wolkowicz Volcot, usw. "Auf der Suche nach ihren Ursprüngen versuchen einige ihrer Kinder heutzutage ihre ursprünglichen Namen 'zurückzugewinnen'", berichtet Libération. Versammelt haben sie sich alle um das Kollektiv La Force du nom [Die Kraft des Namens], welches in ihrem Namen vor dem Conseil d’Etat [dem höchsten französischen Verwaltungsgericht] einen Prozess anstrengt. "Jedem Ausländer ist es erlaubt, seinen Namen zu französieren. Das Gegenteil ist aber verboten", fügt die Zeitung hinzu. Indessen "besteht in den USA die Möglichkeit, seinen Namen wiederzuerhalten seit mehreren Jahrzehnten".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.