"Die Europa-Stunde" hat für Moldawien geschlagen, titelt die Tageszeitung Timpul einen Tag nach Ende der ersten Verhandlungsrunde um ein Kooperationsabkommen zwischen der EU und der Ex-Sowjetrepublik, die am 12. Januar in Chisinau stattgefunden hat. Das Abkommen, gar als "Ereignis des Jahres" gefeiert, sieht eine verstärkte wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit vor, sowie eine baldige Visafreiheit. Das Abkommen, ähnlich dem mit der Ukraine aus dem Jahr 2005 "gibt für 2010 den Ton an und stellt die Uhren Moldawiens auf Europazeit". Die nächste Verhandlungsrunde ist für März in Brüssel vorgesehen. Der Prozess werde fortgesetzt werden, wie auch immer die geplanten vorgezogenen Neuwahlen in diesem Frühjahr ausgehen mögen, schreibt Timpul.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.