Wo sind die mehr als 20.000 (laut manchen Nichtregierungsorganisationen bis zu 30.000) rumänischen Kinder abgeblieben, die zwischen 1990 und 1997 insbesondere im Ausland adoptiert wurden? Einem Bericht der România Liberă zufolge hat der rumänische Staat aufgrund der damals üblichen Vorgehensweise in dem, was die Bukarester Tageszeitung heute als einen "von heruntergekommenen Waisenhäusern organisierten, höchst einträglichen grenzüberschreitenden Handel" bezeichnet, jede Spur von ihnen verloren. Damals "wurden Ausländern im Foyer ihres Hotels Kinder zum Kauf angeboten", unter Missachtung der Haager Übereinkommen über internationale Adoption. Die rumänischen Behörden, so erklärte der Zeitung ein Experte von Defence for Children International, beschränkten sich darauf, in ihren Verzeichnissen die Anzahl der adoptiierten Kinder anzugeben und manchmal "brauchte man sich nur eines auszusuchen und bei einem Anwalt die Adoptionsurkunde zu unterzeichnen".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.