Nichts zu besprechen. Aus diesem Grund haben die 81 tschechischen Senatoren beschlossen, nach den Feiertagen die Arbeit nicht wieder aufzunehmen. "Der Senat wurde nicht aufgehoben, die Legislative hat einfach beschlossen, alle Debatten auf März zu verschieben", schreibt die Lidové Noviny auf ihrer Titelseite und beanstandet dabei, dass diese drei Monate "Winterferien" dennoch "sehr großzügig bezahlt" werden. Einer Schätzung der Prager Tageszeitung zufolge wird diese Pause das Haushaltsdefizit, das sich bereits auf 7,3 Milliarden Euro beläuft, um eine zusätzliche Million Euro vertiefen. "Wir haben nichts auf dem Tisch, denn in den letzten Monaten hat das Parlament nur über die Unsterblichkeit der Maikäfer debattiert", erklärt der Senatspräsident Přemysl Sobotka. 13 Jahre nach ihrer Entstehung wird der tschechische Senat wie ein "ungewünschtes Kind" betrachtet, bedauert die Lidové Noviny.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.