Ausnahmsweise begann die wechselnde EU-Ratspräsidentschaft einmal mit einer Prise Humor: "Mr. Bean grüßte Europa höchstpersönlich mit einem lockerem 'Hi there!’ auf der Internetseite der spanischen EU-Ratspräsidentschaft“ schreibt ABC. Die Tageszeitung aus Madrid präzisiert, dass Mr. Bean aber nicht "in letzter Minute (von der spanischen Regierung) angeheuert wurde, um der Präsidentschaft mehr Glanz zu verleihen“. Es handele sich auch nicht "um eine Portion gesunden Eigenhumors.“ Die Zeitung mokiert sich und meint, dass der britische Komiker und Interpret von Mr. Bean, Rowan Atkinson, und der spanische Regierungschef sich zum Verwechseln ähnlich sähen: „Vor allem, wenn er die Augenbrauen hochzieht und mit den Augen rollt.“ Der Scherz eines noch unbekannten Hackers "unterstreicht die Anfälligkeit einer Internetseite, die immerhin 12 Millionen Euro gekostet hat“, kritisiert das Blatt.
EU-Ratspräsidentschaft
Mr. Bean for President
5. Januar 2010
Presseurop
ABC ABC, 5. Januar 2010
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.