Bulgarien droht, den EU-Beitritt der Türkei zu blockieren, schreibt euobserver.com. Der ex-kommunistische Staat verlangt „Entschädigungen in Milliardenhöhe“ für die türkischen Bulgaren, die 1913 vom Osmanischen Reich aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die 1923 auf Resten des Osmanischen Reichs gegründete Türkei habe zwar die Rechte der vertriebenen Bulgaren in dem Ankara-Vertag von 1925 anerkannt. Bulagrien beklagt jedoch, dass dieser nie in die Tat umgesetzt worden sei. Staatsminister Boschidar Dimitrow, Chef der Agentur für Auslandsbulgaren, erklärte, dass die „volle Mitgliedschaft der Türkei das Problem lösen wird.“ In Anspielung auf die 14 Milliarden Euro Entschädigung, erklärte der Minister mit Langzeitgedächtnis, dass „die Türkei diese Summe sicherlich zahlen kann. Schließlich handelt es sich bei ihr um die sechzehnte Wirtschaftsmacht der Welt“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.