Der Klimagipfel von Kopenhagen (COP15) wirkt sich bereits aus: Der Preis der Emissionsrechte von CO2 in Europa wird... billiger, stellt Politiken fest. Einen Tag nach Abschluss der Konferenz sank der Preis unter 13 Euro pro Tonne, der niedrigste Wert seit sechs Monaten, schreibt die dänische Tageszeitung. Grund dafür sei, dass es nicht zu einem Abkommen zur Verringerung der CO2-Emissionen in der EU bis 2015 um die vorgesehenen 30 Prozent gekommen ist (sondern um 20 Prozent). Dies mache auch Investitionen in erneuerbare Energien weniger attraktiv. Die dänische Investmentgesellschaft Klimainvest hat daraufhin beschossen, ein großes, von der Weltbank gefördertes Projekt aufzugeben, welches die CO2-Emissionen Moldawiens um fünf Millionen Tonnen pro Jahr hätte verringern sollen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.