"Schneemänner gegen Weihnachtsmann", so der Titel von Lidové Noviny zur Demonstration vom 18. Dezember vor dem Prager Regierungssitz. Die militanten Anhänger des Projekts "Rettet den kleinen Jesus" forderten, dass die tschechische Weihnachtstradition, nach der das Christkind und nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, aufrechterhalten wird. "Das Christkind und die anderen tschechischen Weihnachtstraditionen sind Teil unserer Identität", erklärt Eva Fruhwirtová, Initiatorin der Petition Anti-Santa Claus an Regierungschef Jan Fischer. "Unsere Bräuche konnten dem 'Deda Mraz' (dem sowjetischen Weihnachtsmann) und auch dem amerikanischen Weihnachtsmann widerstehen", fügt sie hinzu. Die zahlreichen Prager Geschäfte, die die Kampagne unterstützen, haben so ihre Schaufenster mit tschechischen Weihnachtssymbolen wie dem Schneemann, dekoriert.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.