Polen ist das Land in der EU mit der größten Bereitschaft, politisches Asyl zu gewähren, stellt Dziennik Gazeta Prawna fest und beruft sich auf den jüngsten Bericht von Eurostat. Im vergangenen Jahr hat Polen 65% der Asylanträge gewährt, doppelt soviel wie der EU-Durchschnitt. Die überragende Mehrheit (91%) der Asylanten Polens stammt aus Tschetschenien, gefolgt von Georgiern, die in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einige Tausend Anträge gestellt haben, von denen die meisten aber abgelehnt wurden, wie Ewa Piechota von der Einwanderungsbehörde erklärt. 2008 wurde innerhalb der EU 7400 russischen Bürgern politisches Asyl gewährt, davon 2700 Mal in Polen. "Polen wird immer öfter als ein reiches Land betrachtet. Somit können wir die Einwanderungswelle nicht verhindern", meint Jacek Białasvon von Amnesty International. Laut einer jüngsten Umfrage meinen 67% der Polen, dass ihr Land mehr Asylanten aufnehmen solle, da ihnen selber zu kommunistischen Zeiten im Westen Zuflucht gewährt wurde.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.