Jurnalul Naţional prangert heute den "CO2-Betrug" an. Einer Anzeige von Europol (Europäisches Polizeiamt mit Sitz in Den Haag) zufolge, die von der Tageszeitung aus Bukarest zitiert wird, wurde "das europäische Handelssystem der CO2-Emissionsrechte in den letzten 18 Monaten Opfer eines großen Betruges, bei dem der Fiskus mehrerer Länder fünf Milliarden Euro verlor." Das Europäische Polizeiamt schätzt, dass in manchen Ländern diese betrügerischen Aktivitäten bis zu 90 Prozent der gesamten Emissionsverkäufe ausmachten. Der Betrug besteht in dem von der Mehrwertsteuer befreiten Kauf von Emissionsrechten von einer Person außerhalb seines Landes, die diese an Unternehmen seines Landes zurückverkauft, diesmal aber mit der Mehrwertsteuer. Die Person, die das Zertifikat verkauft, behält die Mehrwertsteuer für sich ein. "In Großbritannien sind schon neun Personen festgenommen worden", berichtet JN und ruft ins Gedächtnis, dass der Handel mit den Emissionsrechten 2005 im Zuge der europäischen Klimapolitik eingeführt wurde. Der Verkauf der Rechte vollzieht sich an der Börse.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.