Neun Energieminister haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die vorsieht, die heutigen und zukünftigen Windkraftanlagen der Nordsee in ein gemeinsames Netzwerk einzubinden, kündigt De Morgen an. Ein "historisches Abkommen", so der Titel der flämischen Tageszeitung. Die Unterzeichnerstaaten (Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Irland, Schweden und Dänemark) würden somit auch an windarmen Tagen mit Energie versorgt werden. Norwegen hat sich der Initiative angeschlossen und wird Energie aus Wasserkraftwerken liefern. Ziel der EU ist es, bis 2020 150 Gigawatt aus Windkraft (heute: 7) zu erzeugen, was eine Beschleunigung des Baus von Windkraftanlagen bedeutet. Bart Bode, Leiter der flämischen Organisation für nachhaltige Energien, hofft, dass das Projekt Vorbildfunktion haben wird: "Warum nicht ein Netzwerk von Solaranlagen im Mittelmeerraum schaffen?"
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.