"Die Diaspora hat Traian Băsescu zum Sieg bei den Präsidentschaftswahlen verholfen", schreibt Evenimentul Zilei. Im zweiten Durchgang vom 6. Dezember habe der amtierende Staatschef durch die Stimmen der rumänischen Diaspora, die zu 79 Prozent für ihn gestimmt hatte, die Wahl für sich entschieden. Das Zentrale Wahlbüro gab am Morgen des 7. Dezember bekannt, dass Trajan Băsescu mit 50,37 Prozent der Stimmen auf eine neue fünfjährige Legislaturperiode schauen kann. Noch am Vorabend ergaben die Umfragen einen knappen Vorsprung für den sozialdemokratischen Herausforderer Mircea Geoană. In den Aufmachern der schon am Abend druckfertigen rumänischen Tageszeitungen wurde er als Sieger gefeiert. "Seine Freude währte nur wenige Stunden", kommentiert Evenimentul Zilei. Die Wahlnacht sei exakt so verlaufen wie 2004, als Băsescu mit hauchdünner Mehrheit den Kandidaten der Sozialdemokraten Adrian Năstase geschlagen hatte.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.