"Die Affäre Haidar ist völlig festgefahren", stellt die Tageszeitung El País auf ihrer Titelseite fest. Seit dem 16. November befindet sich die sahraurische Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar auf dem Flugplatz von Lanzarote auf den Kanarischen Inseln im Hungerstreik. Haidar kehrte aus den USA zurück, wo sie einen Preis für ihren Unabhängigkeitskampf erhalten hatte. Sie wurde von dem Flugplatz Al Aioun in der Westsahara vertrieben, einer Region, die von Marokko verwaltet wird und dessen Hoheitsgewalt immer noch angefochten wird. Außerdem wurde ihr der marokkanische Pass abgenommen. "Die Weigerung Rabats, dass die Sahraui zurückkehren darf, provoziert eine diplomatische Konfrontation" zwischen Spanien und Marokko, erklärt die Zeitung aus Madrid.
"Ist es logisch, Marokko einen Vorzugsstatus gegenüber der EU zuzuerkennen, obwohl sich sein politisches System in solch grundsätzlichen Dingen wie der Pressefreiheit und den Menschenrechten mit Europa nicht vereinbaren lässt", fragt sich der Analyst Bernabé López. Rabat bewilligt Haidar einen neuen Pass nur unter der Bedingung, dass sie "den König um Verzeihung bittet".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.