Bis 2012 werden Eltern Anrecht auf mindestens vier Monate (bezahlte) Elternzeit haben, statt wie heute drei Monate, kündigt De Standaard an. Das Abkommen über eine Richtlinie in diesem Sinne wurde am 30. November von den Sozialministern angenommen, um der Alterung der Bevölkerung in der EU entgegenzuwirken. Um die Europäer dazu anzuregen, mehr Kinder zu bekommen, will die Union somit "die Kompatibilität von Arbeit und Elternsein erleichtern". Die Brüsseler Tageszeitung erklärt, dass es sich hierbei um ein individuelles Recht handeln wird, doch dass einer der beiden Elternteile seinen Urlaub teilweise an den Partner "abtreten" kann. Für ein Land wie Belgien könnte sich dies in einem zusätzlichen Urlaubsmonat umsetzen, doch für andere Mitgliedsstaaten müssen die existierenden Elternzeitregelungen berücksichtigt und die Gesetze diesbezüglich angepasst werden.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.