Die "deutsche Wirtschaft bleibt dem Standort Osteuropa treu", schreibt das Handelsblatt unter Berufung auf eine Umfrage unter 1.000 deutschen Unternehmern. "Die Wirtschaft in Osteuropa befindet sich im freien Fall – dennoch sind die dort vertretenden deutschen Firmen mit ihrem Standort zufrieden." Neben Polen, das als einziges osteuropäisches Land ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts verzeichnet (+ 0,8 Prozent), gelten Tschechien, die Slowakei uns Slowenien als Top-Standorte. Am deutsche Außenhandel kommt Osteuropa auf einen Anteil von 12 Prozent – mehr als die USA und China zusammen. "Auch wenn die Löhne zuletzt angezogen haben", bleibt die Region interessant, schreibt das Wirtschaftsblatt, "weil die Löhne in Osteuropa derzeit zwischen 20 und 25 Prozent des Niveaus der Bundesrepublik erreichten". Einziger Negativ-Punkt: die schleppende Zahlungsmoral in Osteuropa.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.