Mitten in der Wirtschaftskrise geht es einer Branche in Europa gut: der Mehrsprachigkeit. "Dieser Sektor, der die Bereiche Übersetzen und Dolmetschen, die Veranstaltung mehrsprachiger Konferenzen oder den Sprachunterricht umfasst, ist derjenige mit der höchsten Wachstumsrate in Europa", erklärt der Evenimentul Zilei. Laut einem Bericht, den die EU-Kommission in den nächsten Tagen veröffentlichen soll, erzeugte die Mehrsprachigkeit im Jahr 2008 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro, für das kommende Jahr wird ein Anstieg um zehn Prozent erwartet. "Der Umsatz wird sich bis 2015 voraussichtlich verdoppeln", heißt es in dem Bericht aus Brüssel. Die rumänische Presse interessiert sich näher für das Thema Mehrsprachigkeit in Europa, denn das Amt des EU-Kommissars für diesen Bereich, das im Jahr 2007 gegründet und dem Rumänen Leonard Orban übertragen wurde, wurde oft als unnötig betrachtet.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.