"Um die Klimabedrohung einzudämmen, muss man den Frauen dabei helfen, weniger Kinder zu bekommen." Dies ist Le Monde zufolge die Hauptaussage des Jahresberichtes 2009 des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). "Die schnell ansteigende Geburtenrate in den Entwicklungsländern ist eine der Hauptursachen der Klimaerwärmung und auch eines ihrer Hauptrisiken." Drei Wochen vor dem Gipfeltreffen in Kopenhagen (COP 15) hat sich in der Familienplanung der ärmsten Regionen der Welt immer noch nicht viel getan, so dass der UNFPA die Gelegenheit beim Schopf ergreift, um in die Diskussionen die Demographie-Problematik einzustreuen, die bisher bei den internationalen Verhandlungen außer Acht gelassen wurde. Diesbezüglich bemerkt Le Monde, dass "aus einem Zitat der UNFPA hervorgeht, dass ein Dollar, der in die Familienplanung und die Bildung von Mädchen investiert wird, die Treibhausgase mindestens genauso stark mindert wie ein Dollar, der in Windenergie gesteckt wurde".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.