Die Europäische Union hat sich dafür entschieden, dem Beispiel der Obama-Regierung zu folgen und ihre Beziehungen zu Russland zurückzusetzen, um die Georgien-Krise und die Erdgas-Streitigkeiten mit der Ukraine zu überwinden, berichtet Dziennik Gazeta Prawna. Auf dem EU-Russland-Gipfel, der am Mittwoch in Stockholm stattfand, wurden einige vielversprechende Erklärungen abgegeben. So kündigte Präsident Medwedew an, dass beide Parteien bald ein neues Abkommen zur Zusammenarbeit und Partnerschaft unterzeichnen würden. Noch bevor der Gipfel begonnen hatte, hatte sich Russland damit einverstanden erklärt, Brüssel mindestens zwei Wochen vorher zu informieren, wenn es vorhat, die Gasversorgung der Ukraine einzustellen. Die russischen Politiker sind ebenso glücklich darüber, dass sie kürzlich Slowenien überzeugen konnten, die South Stream Pipeline zu bauen. Zuvor hatten sie schon Schweden und Norwegen überreden können, das Nord Stream Projekt nicht zu behindern. Beide Pipelines werden Europas Abhängigkeit vom russischen Erdgas nur noch verstärken.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.