"Ende der Krise im Osten außer in Rumänien", titelt die Adevărul. "Während die Nachbarländer mit harten Maßnahmen durchgreifen, um einen frischen Wind in die Wirtschaft zu bringen, hält Rumänien an populistischen Entscheidungen fest. Diese lassen das Defizit noch mehr anwachsen, nachdem Rumänien den Fehler begangen hat, eine Explosion der Kredite zu fördern", erklärt die Tageszeitung und macht darauf aufmerksam, dass sich das Land mitten im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl am 22. November befindet. Mit einem Rückgang des BIP um neun Prozent im dritten Trimester "ist Rumänien das einzige Land der EU, das eine Verschlimmerung der Rezession zu verzeichnen hat". Von den anderen Ländern der Region ist das BIP der Tschechischen Republik im gleichen Trimester um 4,7 Prpzent gefallen, das von Ungarn um 6,6% Prozent und das der Slowakei voraussichtlich um fünf Prozent. In Polen hingegen "gab es überhaupt keine Rezession! Die anderen osteuropäischen Staaten profitieren gut vom Appetit des Westens auf Importe", stellt die Adevărul fest.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.