"Eine Anstellung für einen abgelehnten Asylbewerber." Die dänische Tageszeitung Politiken beginnt heute ihre Spendenaktion bei ihren Lesern, um ein Informationszentrum für den Irak zu errichten. Das Ziel: 100 irakischen Flüchtlingen Arbeit geben, die keine Aufenthaltserlaubnis in Dänemark erhalten haben. Sie werden als Ratgeber und als Vortragende eingestellt und verdienen ungefähr 32.000 Kronen pro Monat (ungefähr 4300 Euro), womit es für sie einfach sein sollte, schnell eine dänische Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. So sieht es ein Gesetz vor, das qualifizierte Arbeitskräfte nach Dänemark locken soll. Wenn ein Familienmitglied eine solche Genehmigung erhält, kann die ganze Familie bleiben. "Wenn der Staat nicht helfen will, dann muss die Zivilbevölkerung eingreifen", erklärt der Chefredakteur der Politiken Tøger Seidenfaden in seinem Leitartikel. Die Regierung und die Volkspartei, ihr rechtsextremer Verbündeter im Parlament, haben schon ihre Absicht bekundet, die Initiative zu blockieren.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.