"Jeder Bürger hat ein Recht aufs Internet", titelt De Standaard. Die Tageszeitung bezieht sich hiermit auf das Abkommen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europarat bezüglich des "Telekompakets", das derzeit von den Europaabgeordneten untersucht wird. Die Internetprovider dürfen demnach die Internetverbindung von Kunden, die Urheberrechte verletzt haben, nur nach einem Justizverfahren entsprechend der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten unterbrechen.
Die Tageszeitung erklärt, dass die Europäische Union somit "anerkannt hat, dass der Zugang zum Internet unentbehrlich ist, um Grundrechte wie die Informations- und die Meinungsfreiheit wahrnehmen zu können", und dies "trotz des intensiven Lobbying der Musik- und Filmindustrie". Bis jetzt konnte ein Künstler nämlich den Provider dazu auffordern, den Internetzugang einer Person zu unterbrechen, wenn er meinte, dass diese seine Urheberrechte verletzt habe. De Standaard präzisiert, dass "nur Härtefälle wie Kinderpornographie oder Verdacht auf Terrorismus eine Verkürzung der Prozedur erlauben."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.