Laut der Libre Belgique ist es "der Ruf Europas". "Van Rompuy ist der Favorit für den Posten der EU-Präsidentschaft", berichtet De Morgen begeistert. Wenn es um den belgischen Regierungschef geht, scheinen die Titel der flämischen und französischsprachigen Presse in absolutem Einklang. Er ist derjenige, der zuletzt als Favorit für den Posten der EU-Präsidentschaft genannt wurde. "Über seinen Namen scheint man sich einig zu sein. Das ist selten, wenn man zu siebenundzwanzigst ist", glaubt Le Soir zu wissen. Das Blatt merkt auch an, dass der flämische Christdemokrat der Mann des idealen Kompromisses für den Posten sei. Jedoch glaubt die Presse, dass genau das ein Risiko für Belgien ist. Schließlich ist Van Rompuy "ein unverkennbarer und unersetzlicher Stabilitätsfaktor" für das Königreich. Seit es mit einer schwierigen institutionellen und politischen Krise kämpft, hat es in ihm "einen Kapitän" gefunden. Aus diesem Grund "sprechen der gesunde belgische Menschenverstand und der Erhaltungsinstinkt eigentlich gegen seine Nominierung für den prestigeträchtigen Posten [der EU-Präsidentschaft]", schlussfolgert La Libre Belgique.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.