Dänemark befindet sich mitten in einem "intensiven Kampf gegen den Terror", titelt Jyllands-Posten. Nach Aussagen des FBI und des dänischen Nachrichtendienstes wurden in Chicago zwei Männer festgenommen, die der Al Qaida nahestehen und Angriffe auf die Redaktionssitze der Zeitung in Aarhus und Kopenhagen geplant hatten. Diese hatte 2005 die umstrittenen Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Geplant war alles ganz anders: Man wollte den Autor der Zeichnung (,die den Propheten mit einer Bombe auf seinem Turban darstellte), Kurt Westergaard, und die Verantwortliche für die Kultur- und Diskussionsseiten der Zeitung, Flemming Rose, töten.
"Terror, Drohungen und Einschüchterung wurden als Waffe benutzt, um die Menschen dazu zu bewegen, sich so zu verhalten, wie es die Terroristen wollen", schreibt Jyllands-Posten im Leitartikel. "Man kann die Meinungsfreiheit nicht schlimmer bedrohen als mit dem Fundamentalismus, mit dem hier gehandelt wurde. Dieser setzt voraus, dass man, wenn man sich verletzt fühlt, über ein besonderes Recht verfügt, welches einem heftigste Reaktionen erlaubt. Es ist Zeit, das dies ein Ende nimmt."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.