Die polnische Börse will "der wichtigste Markt in Mitteleuropa" werden und zu ihrer Strategie diesbezüglich gehört es, "tschechische Unternehmen zur Aufnahme von Anleihen an die Warschauer Börse zu holen", so berichtet die Hospodářské Noviny. Anfang November wird "eine große Kampagne" gestartet, mit welcher hauptsächlich "kleinere tschechische Unternehmen" angezogen werden sollen. Zwei tschechische Firmen aus den Branchen der Solarenergie und der Biokraftstoffe, die seit letztem Jahr an der polnischen Börse gehandelt werden, dürften hierbei als Vorbild dienen, so die Wirtschaftstageszeitung weiter.
Die Tschechen investierten gewöhnlich seltener an der Börse als die Polen, ist in der Hospodářské Noviny zu lesen. Dennoch seien sich die tschechischen Broker einig darin, dass der Warschauer Markt "ein enormes Potential" besitze, obwohl er gegen einen stärkeren Konkurrenten ankommen muss: die Börse in Wien, deren Einfluss sich auf die Börsen in Prag, Budapest und Ljubljana erstreckt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.