"Umweltschutz bringt Kinobildschirme zum Platzen" heisst es auf der Titelseite von La Croix, pünktlich zum Start des Dokumentarfilms Le Syndrome du Titanic (Das Titanic-Syndrom) von Nicolas Hulot in den französischen Kinos. Der Film des ständig in den Medien vertretenen französischen Umweltschützers ist ein Plädoyer für die Menschheit und die Rettung unseres Planeten vor dem Untergang. Der Film prangert die klimatischen Deregulierungen, die Globalisierung, den übermäßigen Konsum, die Vergeudung von Rohstoffen, usw. an. Darwin's Nightmare (Darwins Alptraum) von Hubert Sauper, Eine unbequeme Wahrheit von Al Gore (auf dem dritten Platz der meistgesehenen Dokumentarfilme im Kino), We feed the World von Erwin Wagenhofer, Home von Yann-Arthus Bertrand… "In weniger als fünf Jahren haben Dokumentarfilme, die sich mit Umweltschutzproblematiken beschäftigen, die Kinobildschirme erobert", stellt La Croix fest. Jedoch schaffen es diese Filme mit Ausnahme der großen Erfolge an den Kinokassen doch nicht aus ihrer Marktlücke heraus. "Diese Art von Film ist an einen ganz kleinen Markt gebunden. Wenn man nicht gerade Al Gore, Nicolas Hulot oder Yann Arthus-Bertrand heißt, dann sollte man sich lieber etwas innovativer zeigen!", wird die kritische Programmbeauftragte eines Umweltfilmfestivals von La Croix zitiert.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.