Mit dem Titel “Die Niederlande: ein Steuerparadies für zahlreiche Großkonzerne”, kommentiert Volkskrant eine Studie von ActionAid. Die NGO hatte die 100 wichtigsten, an der Londoner Börse dotierten Großkonzerne unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Unternehmen unterhalten 8.492 Filialen im Ausland, von denen sich 1.330 in den Niederlanden befinden. Nur im Staat Delaware in den USA sei die Zahl der ausländischen Firmen noch höher.
Holland ist ein “Transitort, worüber Unternehmen ihre Einkünfte in Steuerparadiese überführen können, ohne Rechenschaft darüber ablegen zu müssen”, erklärt die Amsterdamer Tageszeitung. Shell und BP, die “über 100 Gesellschaften in der Karibik unterhalten, wo man nicht einen Tropfen Öl findet” stehen besonders in der Kritik. Das Land ziehe auch Künstler an, denn ihre im Ausland verdienten Tantiemen werden nicht besteuert.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.