Ein neuer Skandal erschüttert die rumänische Justiz, berichtet România liberă und titelt: “Ein verkommenes System. 11 Richter des Obersten Gerichtshofes der Korruption beschuldigt”. Die rumänische Antikorruptionsbehörde hat am 7. Oktober Ermittlungsverfahren gegen elf ranghohe Richter des Obersten Gerichtshofes und des Kassationsgerichtes eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, Florin Chiriac gegen Bestechung Vorteile verschafft zu haben. Der in Frankreich lebende rumänische Geschäftsmann ist bereits in mehrere Prozesse verwickelt, erklärt die Bukarester Tageszeitung.
Außerdem laufe eine Voruntersuchung gegen drei weitere Richter. “Diese Korruption, die immer wieder von der EU und den USA angeprangert wird, fügt dem Land enormen Schaden zu, denn die manipulierten Urteile haben den Staat schon mehrere Milliarden Euro gekostet”, stellt România liberă fest. Aufgrund der Korruption und der mangelhaften Justiz “ziehen Unternehmen andere Länder als Standort vor”, beklagt die Zeitung. Rumänien “ist ein Land, in dem man mit der Justiz an seiner Seite sterben kann [ohne Recht bekommen zu haben], wenn man die Richter nicht besticht!”
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.