Nokia wird den Standort im siebenbürgischen Jucu aufgeben. Die am 28. September bekannt gegebene Schließung Ende dieses Jahres wird zur Entlassung von 2.200 Angestellten und einem Rückgang der rumänischen Exporte um 5 Prozent führen. Adevarul zufolge ist die Entscheidung des finnischen Telefonkonzerns, die Produktion nach Asien zu verlagern, eine Folge der “iPhone-Revolution”. Der Apple-Chef “Steve Jobs hat uns arbeitslos gemacht”, titelt die Bukarester Tageszeitung.
Der Generaldirektor von Nokia Stephen Elop pflichtet dem völlig bei: “Die Hauptgründe dafür sind der Marktwandel und die größere Beliebtheit von Smartphones, wie solche, die in Nähe von Cluj zusammengesetzt werden, gegenüber herkömmlichen Telefonen”. Das seit drei Jahren in Rumänien ansässige Unternehmen ist nach dem Autohersteller Dacia der zweitgrößte Exporteur und hatte nach dem gleichen Muster bereits einen Standort in Deutschland geschlossen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.